Lache Planung Münnerstadt

Saale Zeitung 21.10.2016

Lache-Planung ist auf dem Weg

Das Gremium hat sich mehrfach mit dem Thema befasst und die Weichen für die Ausweisung gestellt. Das neue Feuerwehrgerätehaus, Einzelhandel und Parkplätze sollen dort entstehen.

Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Münnerstadt ist Land in Sicht. Rund 150 Jahre, nachdem sie in die Zehntscheune eingezogen sind, zeichnet sich ab, dass sie ihr längst zu klein gewordenes Domizil verlassen können. Auf dem Lache-Acker an der Entlastungsstraße nahe dem Schönborn-Gymnasium soll ein neues Feuerwehrgerätehaus nebst Übungsplatz gebaut werden. Dazu sind großflächiger Einzelhandel und stadtnahe Parkplätze geplant. Noch gibt es keinen genauen Zeitplan, für Bürgermeister Helmut Blank (CSU) gilt aber nur eins: "So schnell wie möglich."


Änderung vorgestellt

In der jüngsten Stadtratssitzung gehörte das Thema zu den Tagesordnungspunkten des öffentlichen, wie des nicht öffentlichen Teils. Matthias Kirchner vom Planungsbüro Bautechnik Kirchner stellte die notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplans vor.

Die Ausweisung der Parkflächen, des Feuerwehrgerätehauses, die Darstellung der Verkehrsflächen sowie Wasser/Abwasser erfolgte einstimmig. Bei der Ausweisung eines Sondergebietes für Einzelhandel stimmten Britta Bildhauer (SPD) und Leo Pfennig (fraktionslos) dagegen. Weil von einer Ausweisung von Parkflächen auch auf der inneren Lache (bestehender, unbefestigter Parkplatz) berichtet worden war, fragte Dieter Petsch (Forum aktiv) nach, wie groß dieser sein wird. Etwa 0,21 Hektar bekam er zur Antwort.


Förderung für Parkplätze

Anschließend ging es um die Aufstellung des Bebauungsplanes. Bereits im Vorfeld hatte es Gespräche mit dem Staatlichen Bauamt und der Regierung von Unterfranken gegeben. Der Bau der Parkplätze wird als zuträglich für Innenstadtentwicklung Münnerstadts angesehen, wodurch er gefördert werden kann.

Die Anbindung soll über einen Kreisel erfolgen, das Gebiet wird auch fußläufig erreichbar sein. Laut Regierung sei das Angebot stadtnaher Parkplätze an der Entlastungsstraße als auch die Ansiedlung von Einzelhandel und Feuerwehr der Innenstadtentwicklung dienlich. Für die großflächige Einzelhandelsnutzung liegen bereits Anfragen vor, sagte der Bürgermeister. Die Verkaufsflächen müssen auf maximal 1200 Quadratmeter für den Discounter und 800 Quadratmeter für Drogerien beschränkt werden. Insgesamt ist das Gebiet etwa drei Hektar groß.


Projekt wird gelobt

"Das ist ein rundherum gelungenes Gesamtkonzept", lobte der Bürgermeister, und 2. Bürgermeister Michael Kastl (CSU) berichtete von Gesprächen bei der Staatlichen Feuerwehrehrung in Münnerstadt. Von der Feuerwehrführung werde das Vorhaben ebenfalls sehr begrüßt. Der Aufstellungsbeschluss erfolgte mit drei Gegenstimmen von Rita Schmitt uns Rosina Eckert (Forum aktiv) sowie Leo Pfennig (fraktionslos).


Preis akzeptiert

Über die freigegebenen Beschlüsse des nichtöffentlichen Teils der Sitzung informierte Bürgermeister Helmut Blank. Der Kreisausschuss hatte kürzlich den Rückverkauf der Flächen an die Stadt Münnerstadt genehmigt und einen Preis festgelegt. Dem hat nun auch der Stadtrat zugestimmt. Der Preis lasse der Stadt einen gewissen Gestaltungsspielraum, sagte der Bürgermeister. "Damit kann mit der Detailplanung und Umsetzung des Projektes gemäß dem Entwurf des Büros Kirchner begonnen werden."

Der Sanierungsbeauftragte der Stadt, Dag Schröder, ist zudem mit der Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes für den Bereich innere und äußere Lache beauftragt worden, einschließlich einer fußläufigen Verbindung zu Altstadt.

Fußgänger sollen über Gehwege am Kreisel und den bestehenden Parkplatz bis zum Novizengarten geführt werden. Dag Schröder wird nun Vorschläge erarbeiten, wie man von dort direkter in die Altstadt gelangen könnte, erläuterte Helmut Blank den Auftrag. Man müsse in diesem Zusammenhang auch an das Schönborn-Gymnasium, das neue BBZ und das Bestatterzentrum denken.

 

Text: Thomas Malz/Saale Zeitung

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