Main Post 06.04.2016
Die beiden Architekten Matthias Kirchen und Alexander Albert stellten in der Gemeinderatssitzung die Maßnahme "Bauhoferweiterung" vor. Der bestehende Bauhof soll durch eine Lagerhalle erweitert werden. Wie Kirchner erläuterte, soll hier ein einfaches aber funktionales Gebäude entstehen. Unter anderem könne man das Gebäude von Nordwesten her mit dem Gabelstapler anfahren, und im Kehlgebälk könne man beispielsweise die Fahnenmasten einlagern. Hierbei soll ein Satteldach zum Einsatz kommen.
Gleichzeitig stelle man die Version mit einem Pultdach vor. "Hier sind die Lagermöglichkeiten aber sehr eingeschränkt", so Architekt Kirchner. Zwar hätte man hier geringfügig geringere Kosten, man würde sich aber dann die Stauraummöglichkeit im Dach verbauen, auch der Betrieb mit dem Stapler wäre eingeschränkt.
An die Zukunft denken
Matthias Kirchner meinte, dass man die Lagerhalle so planen soll, dass man später auch noch andere Gegenstände einlagern könne. "Hier muss man an die Zukunft denken. Mir würde sich ein Pultdach in diesem Bereich nicht erschließen" meinte er. Dem stimmte Helmut Wischang zu: "Wir sollten lieber jetzt etwas mehr Geld in die Hand nehmen, nicht, dass wir die Maßnahme nachher bereuen".
Nachdem man sich einstimmig auf das Satteldach geeinigt hatte, stand noch zur Debatte, ob die Lagerhalle in Stahl- oder in Massivbauweise ausgeführt werden soll. Die Stahlbauweise würde mit rund 208 000 Euro zu Buche schlagen, dabei könnte der Bauhof rund 28 000 Euro an Eigenleistung erbringen. Die Baukosten für die Massivbauweise schlügen mit rund 195 000 Euro zu Buche, wobei der Bauhof eine mögliche Eigenleistung von rund 41 000 Euro erbringen kann. Einstimmig einigte man sich auf die Massivbauweise. Andreas Sandwall teilte mit, dass der Markt 2016 mit den Erdarbeiten beginnen werde, wobei das eigentlich Bauvorhaben 2017 durchgeführt werden wird.
Text: Björn Hein/Mainpost
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